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Rangierbahnhof Trails für Läufer Teil v2

 

Nachdem Trailrunning immer beliebter wird und die Möglichkeiten in der Stadt meist begrenzt sind, habe ich mir gedacht ich stelle mal aus meinem Trailrevier vor der Haustüre ein paar Strecken zusammen.

Diese Runde hat jetzt den Flow den sich der Trailrunner wünscht, ein bisschen bergauf, ein bisschen bergab, Wurzeltrails, knackige Anstiege und nun gut, die Fernsicht auf den Rangierbahnhof und den Olympiapark ist jetzt kein Ersatz für das Alpenpanorama, aber hey – alles geht halt nicht wenn es ein Trail in der Stadt sein soll.

Bei der Strecke gilt es zu beachten, dass der „Trail“ meist 2 – 3 Meter neben dem Fuß- und Radweg verläuft solange man Richtung Innenstadt läuft.

Einstieg Trail

20140319_181932Einstieg ist direkt am Ende einer Sackgasse bei den Altglascontainern, für den der mit dem Auto oder Fahrrad anreisen muss also kein Problem zu parken bzw. das Fahrrad abzustellen. Durch die Schranke hindurch, unter einer Unterführung hindurchlaufen und dann nach rechts auf den Forstweg, zum einlaufen über ungefähr einen Kilometer und dann kann man bereits nach links in Wald über Trampelpfade verschwinden.

Die Trampelpfade ziehen sich in vielen kleinen und großen Ausformungen durch den gesamten Allacher Wald. Mal etwas  breiter, mal etwas schmäler, teilweise mit Wurzelstückchen und teilweise einfach nur ein netter Weg durchs Gestrüpp.

Den alten Track habe ich gelöscht, den aktuellen bei GPSIES gespeicherten Track bin ich zusammen mit zusammen mit der Twitter-  und Bloglegende -timekiller- gelaufen. Was soll ich sagen, wir haben geschwitzt, gelacht und sind ohne Stirnlampe viel zu spät losgelaufen und waren heilfroh als uns der Trail wieder ausgespuckt hat.

 

Zuversicht…

… macht sich langsam aber sicher breit.

Sportlich geht es aufwärts, den Trainingsplan für die zurückliegende Woche konnte ich endlich einmal wieder vollständig erfüllen und auch Tempo und Herzfrequenz normalisieren sich. Auf dem Trail mit Veit am Samstag war ich zwar eindeutig noch zu langsam, aber es war ein phänomenaler Samstag Vormittag. Nach 2 Kilometer einlaufen auf einer Forststraße hat uns ein Trail verschluckt, der uns mit vielen Anstiegen, Wurzeltrails und tollen Downhills nach 12 Kilometer wieder ausgespuckt hat. Zurück ging es dann über 6 Kilometer Forstraße und dem Erlebnis bis auf 2 Spaziergänger mit Hund NIEMANDEN begegnet zu sein.
Die Schwimmerei ist noch nicht wieder akzeptabel, die Flügel sind lahm, was aber auch am etwas heftigeren Handballtraining liegt.

Was war noch? Ja genau, die Ernährungsumstellung am Aschermittwoch mit Beginn der Fastenzeit war relativ erfolgreich.
Alkohol ist ja nicht die große Herausforderung, auch wenn ich am Faschingsdienstag etwas aus der Reihe getanzt bin und im Faschingstaumel dem Alkohol kurzfristig etwas verfallen. Nicht schlimm, ich war am Mittwoch problemlos sportfähig ohne dicken Kopf oder ähnlichen Ausfallerscheinungen.
Fleisch und Wurst wurde massiv reduziert, wobei ich ja zugeben muss, dass der Sonntag ohne Bratwürschtl zum Kraut nicht gegangen wäre. Meine Frau achtet auf mich und hebt gerne den Finger: „Du wolltest weniger Fleisch und Wurst essen!“ – schadet mir nicht, ich würde wahrscheinlich häufiger die guten Vorsätze über Bord werfen als sinnvoll.
Süßigkeiten sind auf ein absolutes Minimum reduziert worden, zu meiner großen Verwunderung hat das gut geklappt, wenn auch die Süßigkeiten durch deutlich mehr Obst ersetzt wurden 🙂