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Stadttriathlon München – Ziel erreicht aber nicht mehr

Statt einem entspannten Vorstartabend auf der Couch habe ich den Samstagabend auf meinem Porzelanthron verbracht, ich bin also Gewichtsoptimiert aber auch dementsprechend müde und etwas schwach am Sonntagmorgen aufgewacht. Der erste Blick aus dem Fenster sagte mir: „Prima, Wecker aus, umdrehen weiterschlafen das hatten wir erst letztes Jahr!“ der zweite Blick sagte mir: „Auto ist gepackt, Du Pfeife hast dieses Jahr noch kein Ergebnis bei irgendeinem Wettkampf stehen und ROTH KOMMT UND DU WILLST DOCH BERUHIGT AN DER STARTLINIE AM KANAL STEHEN, ODER?!“
Also, raus aus dem Bett, schlaftrunken nach unten, Nutellabrot machen, Kaffeemaschine an, Toilette gehen und ein dieses Grummeln im Magenbereich vertrieb den Schlaf endgültig. Wird doch nicht schon wieder losgehen – nein, alles gut, also duschen,

Olympiaturm mit tollen Wetteraussichten
Olympiaturm mit tollen Wetteraussichten

anziehen, essen, und dann zum Thermometer auf der Terrasse. Brrrrrrrrrrrrr, ist das kalt! Doch die Regenjacke mitnehmen? Nein, Nein, Nein, aber wenigstens die Ärmlinge habe ich mitgenommen.

Wechselzone
Wechselzone, Startnummer und langsam etwas Freude auf den Start

Wie immer beim Stadttriathlon früh einchecken und dann lange warten, das liegt am bekannten Jagdstart, aber wenn es keinen Spaß machen würde, dann wäre ich ja heute auch nicht zum 7. Mal am Start gewesen. Sambatrommler heizen die Stimmung in der Halle auf, der Damenstart ist abgeschlossen und die ersten Herren sind im Wasser. Einschwimmen im Sprungbecken, kurz nach draußen schauen und feststellen, dass es echt frisch werden wird auf dem Rad im Einteiler. Anstellen, warten, Start – alle 7 Sekunden einer – Platsch – Brille sitzt noch, paddeln und nach etwas über 9 Minuten aus dem Wasser steigen, für mich aber HEY zweitbeste Schwimmzeit beim Stadttriathlon seit 2005 na also geht doch.
Raus aus der Olympiahalle, Wind, kühl ist es, Ärmlinge, Schuhe, Helm Startnummer und nach 2 Minuten 40 bin ich raus, 40 Sekunden langsamer als geplant.
Die schlechte Schwimmzeit bringt wie alle Jahre auf dem 5 Rundenkurs seine Probleme mit sich, es tummeln sich zu viele auf der Strecke, der Gegenwind auf der Brücke Richtung Olympiastadion ist übel die Einfahrt ins Stadion fürchterlich eng nur 2 Radler passen da durch, 3/4 rum und wieder raus – raus aus dem Stadion ist noch schlimmer wie rein, enge Kurve auf moosigem Kopfsteinpflaster viele enge Kurven in denen man kaum überholen kann und dann geht es auf die einzige Gerade auf der man ein wenig drücken kann, und dann geht es schon wieder links Richtung Wechselzone bzw. nächste Runde über BMW Welt links rauf Richtung Olympiastadion das ganze 5x und dann ist Schluss auf dem Rad. Die Strecke war vor 2 top, fahren, drucken, fliegen aber leider hat die die Olympiapark GmbH den Veranstaltern vom MRRC wohl neue Auflagen gemacht. Absteigen, Blick auf die Uhr 36:16 statt geplanter 39 na also alles wieder auf Kurs.
Rad aufhängen Laufschuhe an, Helm ab und los. Blick auf die Uhr 1:59 statt 2:30 der klägliche Versuch durch Kopfrechnen eine Pace zu errechnen endet in unter 5:00 min/km und es klappt schon also Lauf….
Raus aus der Wechselzone über das Atrium und über Kopfsteinpflaster rauf zur Laufstrecke und weiter rennen. Der erste Kilometer ist zäh wie immer, Kilometer 2 bis 4 machen fast ein bisschen Spaß trotz der Wendepunktstrecke und dem ewigen auf und ab im hügligen Olympiapark, Kilometer 5 macht dann richtig Freude, immer nur überholen und im Zielsprint noch einen eingepackt – Uhr: 23:43 – pfui 13 Sekunden langsamer als der Matchplan – aber immer noch 11 Sekunden schneller als meine PB über 5 Kilometer :-).
Gesamtzeit 1:13:45 macht Gesamtplatz m/w 478 von 1216, Gesamt m 393 von 832 und den Platz 52 von 113 in der AK4.Vergleichen kann man heute mit 2012 nur swim und run, da die Radstrecke komplett verändert, etwas länger und deutlich kurviger wurde.
Swim: 14 Sekunden schneller, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
Run: 13 Sekunden schneller bei schlechterem Wetter und eigentlich schlechteren Voraussetzungen. Der geheime Traum von Sub70 waren gestern abend bei der 2 hektischen Thronbesteigung ausgeträumt. Zum Abschluss der Entlastungswoche ein zufriedenstellender Sprint, langsam freue ich mich auf den Triathlon in Ingolstadt 🙂

Zieleinlauf beim 12. Stadttriathlon, viele Bilder unter www.ganz-muenchen.de
Zieleinlauf beim 12. Stadttriathlon, viele Bilder unter www.ganz-muenchen.de

Abschließend bleibt mir noch zu sagen: Danke an das MRRC e.V. Team für die wie immer gute Organisation, die vielen freiwilligen Helfer rundherum und die Wettkampfrichter ohne die das alles nicht möglich wäre.
Tolle Bilder und einen netten Artikel vom Stadttriathlon gibt es auf www.ganz-muenchen.de

Tri – Season – Opener

Header_Stadttriathlon_2014Es geht also los in meiner ganz persönlichen Triathlon Saison 2014.

Der Stadt-Triathlon München macht wie schon 2005,2006,2008,2011,2012 und 2013 den Anfang. Ein tolles Event vom MRRC – München organisiert. Familiäre Atmosphäre, man trifft viele bekannte Gesichter und macht nebenbei etwas Sport. Früher hätte ich ja noch über Tapering vo einem Sprinttriathlon nachgedacht, heute steht das ganze als etwas härtere Trainingseinheit mit Wettkampfcharakter im Trainingsplan – schon verrückt wie sich das alles ändert im Laufe der Zeit.

Eine neue PB wie in 2012 wird es für mich nicht werden, leider musste die Radstrecke geändert werden und auf einem Stück von der neuen Strecke hat es mich beim 24 – Stunden – Mountainbike Rennen vor ein paar Jahren ordentlich aufgestellt und seit dem „trage“ ich mein Rad an dieser Stelle um die Kurve. Macht aber nichts, lieber 5 Minuten zu feige als verletzt und den Traum vom 2 Langdistanz – finish im Mai schon ausgeträumt.

Die Wetteraussichten für dieses Jahr sind nur bedingt besser als 2013, aber ich bin besser trainiert, war weniger krank und habe dieses Mal hoffentlich alle meine Sachen dabei.

Meine persönliche Pace – Erwartung ist simpel:
Schwimmen: 09:00 (und das ohne Neo, Schwimmweste oder Schwimmflügel)
T1: 2 Minuten (wenn ich nicht wieder den Wintermantel brauche)
Rad: 39 Minuten (ohne Defekt in Runde 1 wie 2013)
T2: 2:30 Minuten (ich kenne mich, bis ich die Laufschuhe anhabe wird wieder ewig Zeit vergehen)
Lauf: 23:30 Minuten (die hügelige Wendepunktstrecke kostet mich immer enorm Kraft und so richtig quälen mag ich mich noch nicht)
Gesamt: Eine miserable 1:16 irgendwas oder ein bisschen drunter, aber damit kann ich leben, es geht ja erst los in diesem Jahr.

Ob und wie es mir ergangen ist folgt dann in der nächsten Woche.