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Fastenzeit – ein Selbstversuch

Die Faschingszeit und damit die tollen Tage sind vorbei, für mich als Faschingsmuffel kein Problem. Alles spricht jetzt von der Fastenzeit und zu 99% ist damit der Versuch gemeint abzunehmen um sich der Strandfigur zu nähern oder sich wenigstens vom Winterspeck zu entfernen. Zugegeben, mit Blick in Richtung Challenge Roth werde ich auch noch zwischen 1 und 3,5kg verlieren, aber das muss jetzt noch in keinster Weise sein. Viel mehr interessiert mich, was passiert wenn ich meine Ernährung so umstelle wie es häufig empfohlen wird.

Alkohol:
Die einzige Faschingsberührung war der Umzug am Faschingsdienstag und damit ich etwas „leichtes“ zu fasten habe, habe ich ein bisserl Bier und Schnaps getrunken.
Nun ja, auf Alkohol zu verzichten ist für mich eine der leichtesten Übungen und deswegen keine Herausforderung, aber ein leicht erreichbares Ziel braucht man in jeder Zielvereinbarung.

Fleisch & Wurst:
Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört etwas Fleisch; bei mir ist es häufig zu viel des Guten.
Mittags, sofern nichts von zu Hause dabei endet zumeist in Leberkäse-, Bratwurscht- oder Schweinebratensemmel. Das wird jetzt eingestellt und stattdessen eine gesündere Alternative genommen.
Abends ist es wiederum nicht schwer, denn nach meinen Trainingseinheiten steht mir die Lust nicht auf Deftiges sondern auf Obst und Gemüse.
Um es auf den Punkt zu bringen: Ich merke bei meinen abendlichen Einheiten  wenn ich zu Pizza, Leberkäsesemmel oder ähnlichem gegriffen habe, dass die Energiebereitstellung im Körper eher unzufriedenstellend erfolgt.

Süßigkeiten:
Alleine bei dem Gedanken auf Schokolade zu verzichten bekomme ich nervöse Zuckungen. Wie bitte soll ich auf meine ca 200 Gramm Schokolade am Tag verzichten? Wie?
Nun gut, die Lösung dürfte in mehr Obst liegen – aber statt der Schokolade beim fernsehen Bananen? Schokobananen vielleicht? Ich könnte auch ein kleines Schokofondue ins Wohnzimmer stellen, dann könnte ich Unmengen Obst essen – wirklich war!
Nun ja, ich habe also Schokolade als meinen wichtigsten Energielieferanten bezeichnet, was sich aber bei meiner täglichen Nudel oder Kartoffelaufnahme als „Falsch“ herausstellen dürfte.

Also nehme ich die 40 Tage Fastenzeit zum Anlass meine Ernährung auf den Prüfstand zu stellen und an 2 meiner Schwachpunkte zu arbeiten (das mit dem Alkohol ist und bleibt einfach die „Checkbox, ok geschafft nächster Punkt“).
Ich bin überzeugt, dass ich interessante Veränderungen feststellen werde. Um nicht nur mein subjektives Empfinden zu messen, nehme ich noch 2, fast jedem Ausdauersportler bekannte Größen mit ins Spiel:
Gewicht (85,4kg aktuell) und
Körperfett (13,5% aktuell)

Nun denn, will ich mich mal wöchentlich selbst kontrollieren wie es läuft mit der Ernährungsumstellung. Eigentlich putzig, alle Blutwerte prima (bis auf Vitamin D), überall als „schlank“ bezeichnet und trotzdem die Ernährung umstellen – ja aber nur eigentlich 😀