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b2run – ein „Lauf“ der anderen Art…

Am Donnerstag war es dann so weit, jahrelang habe ich die b2runner auf den Arm genommen – und dann stand ich dann selbst an dieser Startlinie.
Erschreckend: Block A und B nur für leistungsorientierte Läufer die entweder gute Vorleistungen vorlegen können oder anscheinend zu viel Geld übrig haben.
Für beide Blöcke gilt sub24 bei Männern und sub29 bei Frauen, wobei für den Block A ein Leistungsnachweis aus einem 5k oder 10k vorgelegt werde muss und für den Block B nicht.

Die Anreise gestaltete sich schwierig, Stau in ganz München, also vor lauter Verzweiflung an der Donnersberger Brücke geparkt und mal eben 4 Kilometer „warmgelaufen“. Im Olypark angekommen Startunterlagen, Kyocera Shirt und ein Buff abgeholt und dann zum Teamstand ins Stadion gewetzt und Veit getroffen. Nach kurzer Zeit kam Joey Kelly dann vorbei, nette Begrüßung, small Talk und ein Bild mit ihm, Teamfoto und dann Richtung Startlinie (es sollte sich herausstellen, dass 30 Minuten VOR dem Start nicht ausreicht um einen brauchbaren Startplatz zu bekommen)

Laute Musik, ein nerviges wir machen „warm up“ Geplärre und dann mit ca. 30.000 auf den Startschuss eines 6,5 Kilometerlauf warten….

Die Warterei bis zum überqueren der Startlinie ab Startschuss hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert, in Wahrheit nur 25 Minuten. Was sich auf der Strecke abspielt ist fast nicht zu beschreiben, da knattern auf dem ersten Kilometer Gestalten an einem vorbei, die normalerweise sogar zum Semmeln holen mit dem Auto fahren, das beruhigt sich aber ganz schnell, die bleiben dann aprupt stehen nach je nach Selbstüberschätzung 500 – 1000 Metern. Beim Autofahren ist ja immer der Auffahrende Schuld – gut dass ich kein Nummernschild hatte, es ließ sich häufig nicht vermeiden jemanden zu touchieren. Bei Kilometer 2 bin ich dann mit plötzlich die Laufstrecke querenden Unbeteiligten kollidiert, wie die es überhaupt von rechts nach fast links geschafft haben wundert mich jetzt noch… Kilometer 3, die Zahl der laufshirttragenden Fußgänger wird immer mehr, jeder Überholvorgang mutiert zum Abenteuer. Durchs ZHS ist an laufen nicht zu denken, mit 5:30 wird durchgeschoben. Kurz nach Kilometer 4 liegt jemand völlig entkräftet an der Seite, Sanitäter bemühen sich um denjenigen. Am Olympiaturm kommt das Feld dann völlig zum stehen, ein Krankenwagen muss durch. Zieleinlauf, nett und gut.
Leicht traumatisiert realisiere ich eine 31:19 auf der Uhr, frustrierend – aber wenn ich schneller wollen hätte, hätte ich mich wohl 1 1/2 Stunden vor dem Start anstellen müssen.
So toll wie ich die Idee des b2run finde und so wertvoll wie sportliche Betätigung für uns alle ist, so schlimm ist es wenn völlig untrainierte Menschen sich maßlos überschätzen und Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. So viele Sani – Einsätze wie gestern habe ich auf dem Oktoberfest noch nicht mal erlebt…

Was habe ich gelernt? Kyocera hat ein tolles Gewinnspiel, Joey Kelly ist eine coole Socke, die meisten Teilnehmer sind gut gelaunt und:
ein b2run ist (die Läufer aus Block A und B und die schnellen Mädels und Jungs von direkt dahinter ausgenommen) keine Laufveranstaltung sondern mehr eine Art Bewegungstherapie für Sesselfurzer (ich darf das sagen, bin selber einer!).

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Der Joey Kelly ist wirklich eine coole Socke und Veit hat den Tipp mit dem Gewinnspiel gegeben – schön wars 🙂

b2run und Sommernachtslauf – wie die Jungfrau zum Kind

Eigentlich spare ich mir ja sinnlose Läufe wie  B2Run oder den Sommernachtslauf in München, bei denen der gelaufene Kilometer mehr als 2,– Euro kostet. WARUM?
Weil die kleinen, mit Herz veranstalteten Läufe von Sportvereinen meist günstiger und besser organisiert sind und bei der Gelegenheit auch noch ein kleiner Sportverein was von meinem Startgeld hat….

Und dann diese komischen Tage. Gestern scheppert das Telefon, Veit kommt mit der Idee b2run um die Ecke. Beim Team Kyocera, anmelden, vielleicht einen Startplatz gewinnen und mit Joey Kelly ins Olympiastadion einlaufen – oder vielleicht vor ihm?
Die Idee von Kyocera ist nett, je gelaufenen Kilometer wird ein bestimmter Betrag gespendet, den Startplatz, ein Laufshirt gibts gratis und Verpflegung hinterher auch noch.
Es rappelt in der Inbox: „GLÜCKWUNSCH UND WILLKOMMEN BEIM TEAM KYOCERA“

Also gut, dann gehts zum b2run mit 30.000 durch den Olypark schieben, ich seh mich schon fluchen über das Getrietschle 🙂

Kurz vorher in meiner „no-sports TL“:
Beim Sommernachtslauf in München ging es irgendwie auch nicht anders, Stefan und Breisacher haben lustig getwittert und schwupps konnte ich die Finger nicht von der Tastatur lassen, zack – Ja, klar ich mach mit, Stefan hau die Anmeldung raus und Huch ist das teuer… Was solls, das könnte ein lustiges Twittertreffen werden mit Menschen im RL die nicht in meiner „normalen Sportsüchtigen TL“ sind. Alle nicht sportsüchtig? Falsch, der TimeKiller ist auch da – ich freu mich den BMW Bloggercamper mal wieder zu treffen!

Ich schau mir jetzt mal die beiden Veranstaltungen an und werde berichten 🙂