Stadt-Triathlon 2012

Am 29.04.2012 fand der 10. Stadt-Triathlon in München statt. Hier eine kurze Schilderung der Ereignisse von „meinem Rennen“.
Insgesamt gingen 1.900 Atlethen an den Start. Zur Anmeldung habe ich eine vernünftige Schwimmzeit von 7 Minuten für die 400 Meter angegeben. Damit war ich dann mit der Startummer 1748 bei dem Block „Elite“ dabei. Ich fühlte mich ja geehrt, andererseits war die Sache auch irgendwie ein bisschen einsam. Denn alle meine Jungs und Mädels sind deutlich früher, sprich zwischen 2,5 Stunden und 1,5 Stunden vor mir in´s Wasser gegangen. Ich musste mir also dann alleine die Füsse vertreten und laaaaannnngggeee warten. Damit war das Gemeinschaftsgefühl weitgehend weg. Na ja….aber um 14:15 Uhr durfte ich mich dann doch endlich in die Fluten stürzen. Fit war ich zu dem Zeitpunkt ganz und gar nicht. Hatte mit einer ordentlichen Erkältung zu kämpfen, die Lunge und der Kopf waren zu. Wäre es eine olympische Distanz oder länger gewesen wäre ich wohl zum Duschen gegangen und anschließend nach Hause gefahren. Aber eine Sprint-Distanz ist dann ja doch überschaubar und so ging es dann doch endlich noch los. Das Schwimmen hat echt Spass gemacht. Drei Leutchen vor mir habe ich abgefieselt und bin dann mit einer Schwimmzeit von 7:05 Minuten aus dem Wasser gestiegen. Dann ab in die Wechselzone und hier begann das Desaster: Wo ist blos mein Rad? Zu Beginn habe ich ich erst einmal um eine Gasse verhauen. Aber schließlich stand dann da doch der blau/weisse Fuji-Renner 🙂 Also ab auf´s Rad und…WOW!!! was kracht denn hier so?? Anscheinend habe ich beim Transport der Bikes den vorderen Umwerfer verdreht, sodass das große Blatt am Umwerfer geschliffen hat. Durch die Schall- und Schwingungsübertragung dachte ich, dass mein Rahmen jeden Moment auseinander fällt. Und ich konnte zu diesem Zeitpunkt nicht feststellen, an was es konkret liegt. Die erste Runde (von 5) war ich damit beschäftigt, wild umherzuschalten, um das Problem vll. doch noch in den Griff zu bekommen. Aber no chance. Ich fuhr also einem Atlethen mit Scheibenrad hinterher und kümmerte mich um meine Schaltung. Irgendwie ging ich davon aus, dass das Kerlchen in meiner Startnummernliga kämpft und bin dem „halt mal“ hinterhergefahren, den Blick auf meine eigenen Schaltprobleme gerichtet. Das war eine sehr schlechte Idee, denn am Ende der ersten Runde stand ich auf einmal wieder kurz vor der Wechselzone…Mist, der Kerl vor mir war offensichtlich bereits auf der letzten Runde. Also runter vom Rad und ab durch die Absperrbänder zurück auf die Strecke. Sachen gibts…. 🙂 Nachdem ich wieder auf dem Rad und auf der Strecke war legte ich vorne das große Blatt und hinten ein kleines Ritze auf und schaltete das Rennen über nicht mehr. Ich hatte wirklich bedenken, dass ich den schönen neuen Renner komplett schrotte. Mit einer Zeit von 28:04 Minuten für die 18 km kam ich dann schlussendlich trotz allem noch mit einer halbwegs passablen Zeit in der Wechselzone an. So, wie war das doch gleich mit der Startnummer und dem Radlständer. Klar, erst einmal habe ich mich wieder um eine Gasse verrannt, aber was solls 🙂 Raus aus den Radlschuhen und rein in die Laufschuhe. Ab hier wurde es wieder ein riesiger Spass. Mein Laufbuddy Josef (Startnummer 1750) und ich liefen gemeinsam ein gutes Tempo an und beschlossen dann, die 5 km zusammen zurückzulegen. Jeder spielte mal den Hasen. Auf den letzten 400 Metern legte Josef dann nochmals ein Schippchen drauf, was ich leider nicht mehr mitgehen konnte. Mit einer Zeit von 21:03 Minuten für die 5 km finishte ich dann mit einer Gesamtzeit (brutto inkl. Wechselzeiten) von 1:00:46. Am Ende wurde ich 16. meiner Altersklasse und kam insgesamt auf den 133 Platz. Sehr zufrieden endete abschließend mein Tag mit ein paar Weissbier und Fachgesimpel im Verpflegungsbereich. Zusammenfassend war es ein lässiges Rennen. Im kommenden Jahr bin ich selbstverständlich wieder am Start und leg´schonmal eine Finisherzeit von 58 Minuten als Ziel fest. Man muss ja Ziele haben 🙂 Sportliche Grüße, Euer Veit

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