MTB Tour – von Fall zum Demmeljoch

Sonntag, 5:45 und der Wecker klingelt. Schnell frühstücken und langsam aber sicher los in die Stadt, Stefan einsammeln. Um 7 war Stefan eingesammelt und es hiess: Abfahrt! So, oder zumindest so ähnlich muss es sich im zweiten Auto des Tages bei Rudi und Alois zugetragen haben. Kurz nach 8 haben wir uns dann am Parkplatz kurz vor der Ortschaft Fall am Sylvensteinspeicher getroffen. Die Bikes aus den Autos, zusammenschrauben, Klamotten wechseln und jetzt endlich Abfahrt auf dem richtigen Untersatz 😉
Los ging es mit ungefähr 5 Kilometern auf Asphalt, leicht ansteigend. Kurz vor einer kleinen Brücke dann das Schild „Republik Österreich“ und bei einem Blick nach links sahen wir die ehemalige Grenzerhütte
Weiter ging der Ritt auf Schotter und nach kurzer Zeit ging es an einer Abzweigung scharf nach links und in einen ersten knackigen Anstieg hinein. Der Bergauf, vorne kleines Kettenblatt, rechts schroffes Gestein und nach links zeigte sich langsam ein toller Blick den Hang hinunter. Nachdem der erste Anstieg geschafft und alle sich ein wenig gestärkt hatten ging es erst ein wenig bergab um danach wieder stetig, aber nur noch einmal knackig bergauf zu gehen.
Eine kurze Rast noch an ein paar umgelegten Bäumen und wir nahmen die letzten Kehren über einen Almbauernhof in Angriff.
Mittlerweile wurde die Sonne auch immer kräftiger, 34° Grad in der letzten Kehre liessen bei allen den Puls in die Höhe schnellen. Auf 1.525 Metern Höhe haben wir im Sonnenschein vor der Rotwandlhütteein ein bleifreies Weißbier getrunken und uns in eine tolle Abfahrt gestürzt. Alle mühsam gesammelten Höhenmeter ging es in einem Rutsch wieder runter.
Am Ende der Abfahrt ging es über eine stark befahrene Bundesstrasse, scharf links und schön wellig dahin. Ein paar Kilometer weiter mussten wir nochmal die Bundesstrasse queren und dem „Radweg“ nach Fall folgen. Dieser Radweg sollte aber nur mit schwerem Gerät befahren werden, ein Trekkingradler war am verzweifeln wegen der rauen Schotterpiste. Als nettes Highlight in den beiden kurzen Gegenanstiegen war noch eine Querrinne zu durchfliegen und dann waren wir auch schon wieder auf Asphalt im Anflug auf den Ausgangspunkt.
Tolle Tour, konditionell nicht ganz ohne, fahrtechnisch nicht sonderlich anspruchsvoll

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