Dann lasse ich einmal Revue passieren….

Rückblick 20122012 ist nun auch schon wieder passé. Mir kommt es mal wieder so vor, als wäre erst vor kurzem Silvester gewesen und ich hätte mir erst vor kurzem vorgenommen, dass es sportlich wieder aufwärts und gewichtsmäßig wieder abwärts gehen muss. Punkt 1 hab ich recht gut erreicht:

Punkt 2, nämlich das Abnehmen wurde mal wieder um 1 Jahr verschoben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich 2013 einige Kilos wegbekommen werde. Warum das so ist erkläre ich im nächsten Blog. An dieser Stelle möchte ich lieber einmal auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Bereits im Januar stellte ich einen neuen Kilometerrekord auf. 189,6 km bin ich gelaufen. 17km davon waren im Rahmen des 2. Laufs der Winterlaufserie Ismaning, welchen ich, in einer für mich sehr guten Zeit von 01:32:02, also mit einer Pace von 5:24 min/km gelaufen bin.

Im Februar gab’s dann auch schon den ersten Rückschlag. Eine Erkältung plagte mich, so dass ich am 3. Lauf der Winterlaufserie nicht teilnehmen konnte. Um diesen Ausfall zu kompensieren meldete ich mich gleich für den Halbmarathon in Forstenried am 24.03. an.

Ab 27. Februar begann ich praktisch täglich mit dem Fahrrad zum Kunden zu fahren. Das sind immerhin einfach knapp 18 Kilometer und ich merkte schnell, dass mir dies unglaublich Spaß macht. Man schafft es täglich ca. 1,5h Sport zu machen und „verliert“ kaum Zeit dabei. Davor fand ich es schon immer schwierig den Sport in den Alltag zu integrieren. Als selbständiger arbeite ich täglich mind. 10h. Mit Anfahrt zum Kunden und Heimfahrt ist man schnell 12-14h unterwegs und kommt meistens mit sehr wenig Lust auf Sport Zuhause an. Durch das mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren habe ich eine Möglichkeit entdeckt den Sport in die Wegezeit zu integrieren und somit auch wirklich zu machen.

Den Plan weiterhin mit dem Rad zur Arbeit zu fahren verfestigte ich dann auch Anfang März und kaufte mir ein neues Fahrrad. Auf Empfehlung des Fahrradhändlers meines Vertrauens, Fahrrad Köhl, wurde es ein einfaches Citybike mit Nabendynamo und Nabenschaltung. Ich wollte ein Fahrrad, bei dem ich mich um nichts kümmern muss und vor allem nicht mehr abhängig von blöden Batterielampen bin, bei denen die Batterien immer dann leer sind, wenn man es braucht. Mein neues Rad wurde also ein 2011er Stevens Courier SL:

Und weil ich ja für 2013 einen Alpencross im Hinterkopf habe und mein Fahrradhändler es verstand mir klar zu machen, dass er nur noch ein 2011er Stevens Glide SX (zufälligerweise in meiner Größe) hätte, das der mir dann günstiger geben würde, kaufte ich gleich noch ein neues Mountainbike:

Das Fahrradjahr 2012 konnte nun also beginnen, aber erst musste ich am 24. März noch beim Halbmarathon in Forstenried antreten. Diesen konnte ich zumindest erfolgreich beenden, aber richtig gut ging es mir dabei nicht. Ich hatte schon geplant, dass ich ihn in unter 2h laufen würde, was ich aber leider nicht erreichen konnte.

Aam 29.04. fand dann der Stadttriathlon statt. Ich hätte eine tolle Zeit schaffen können, wenn… ja wenn ich nicht eine Runde zu wenig Rad gefahren wäre bzw. mir das nicht erst in der Wechselzone aufgefallen wäre. Blöd gelaufen, Haken dran!

Start zum Bodensee - Königssee - RadwegArbeitsmäßig kam dann eine lange Zeit mit sehr viel Streß auf mich zu, was mich veranlasste ab 2. Juni eine Auszeit zu nehmen, weil mir echt alles zu viel wurde. Ich setzte mich auf’s Rad und fuhr von Gröbenzell an den Bodensee und ab da in 5 Tagen immer schön an den Alpen entlang auf dem Bodensee-Königssee-Radweg bis zum Königssee. Das war definitiv das Beste, was ich zu diesem Zeitpunkt tun konnte. Danach war der Kopf wieder richtig frei für neue Aufgaben… Aber das gehört ja nicht hierher.

Das nächste sportliche Highlight war dann der Challenge Roth. Auch wenn ich nicht selbst teilgenommen habe, möchte ich es hier erwähnen. Es war einfach ein tolles Erlebnis Ludwig über die Strecke zu begleiten. An dieser Stelle noch einmal Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung an Ludwig und Veit.

Wahrscheinlich war die Challenge auch ausschlaggebend, dass im Juli der Plan in meinem Kopf entstand am München Marathon teilzunehmen. Die ersten drei von zwölf Wochen konnte ich darauf auch noch wirklich gezielt Trainieren. War ja auch keine Kunst, weil ich im Urlaub auf Langeland in Dänemark war. Da hielt mich keine Arbeit vom Training ab. Als ich allerdings wieder zurück war, musste ich den Plan sehr schnell verwerfen, weil in meinem Projekt während meinem dreiwöchigen Urlaubs so einiges schief gelaufen war und das Arbeitspensum dementsprechend hoch war. Da blieb dann leider tatsächlich keine Zeit für ein gezieltes Marathontraining.

Insgesamt machte ich schon recht regelmäßig Sport, aber es beschränkte sich mehr auf #biketowork – Touren, dann auf gezieltes Training. So ging das zweite Halbjahr ohne nennenswerte Ereignisse vorbei. Ich legte leider wieder ein paar Kilo an Gewicht drauf, was vermutlich auch den Leistungseinbruch verschuldet, den ich im Herbst erfahren durfte. Es ging einfach nichts mehr voran. Jedes Training empfand ich als Qual und Tempomäßig wurde ich eher langsamer.

Ab November konnte ich dann das Training wieder etwas steigern. Die Gründung des Teams #halehearty beim Winterpokal und auch die Anmeldung zur Winterlaufserie in Ismaning brachte ein wenig Aufwind. Außerdem fiel in dieser Zeit auch die Entscheidung, dass ich Stefan nächstes Jahr beim München-Marathon begleiten werde.  Alles in allem eine sehr gute Motivation.

Im Dezember war dann der erste Lauf der Winterlaufserie. Ich wollte diesen Lauf genießen und so gab ich bei weitem nicht alles. Ich war deshalb mit der Zeit von 1:08:11 über 13 Kilometer mehr als zufrieden. So kann es weiter gehen.

Ein toller Abschluß des sportlichen Jahres 2012 war dann der gestrige Silvesterlauf. Es war Stefans erster Wettkampf und so begleiteten ihn Ludwig und ich über die Strecke und spielten Hasen für eine Zielzeit von 00:54:xx über die 10 km. Nach 00:54:25 lief Stefan dann über die Ziellinie. Ziel erreicht. Herzlichen Glückwunsch dafür!

Das war also mein Jahr 2012. Weiter geht’s in 2013.

Hier noch 2012 in Zahlen:

Trainingseinheiten: 235
Zeit: 347:38:04 Std.
Kilometer: 5801.08 km

 

Sportart Einheiten Dauer Distanz
Laufen 98 118.84 Std. 1195.00 km
Schwimmen 10 6.18 Std. 14.95 km
Rennrad 10 20.96 Std. 593.62 km
Fahrrad 107 175.00 Std. 3763.43 km
Rolle 1 1.00 Std.
Mountainbike 6 15.79 Std. 205.87 km
Berg-/Wandern 3 9.86 Std. 28.21 km

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