Roth Relay 2017

Ja, dann wollen wir in 2017 wieder nach Roth pilgern.
Für mich nach 2010, 2012 und 2014 die 4. Teilnahme.
Für Veit die 5. Teilnahme nach seinem lassigen Finish im letzten Jahr.
Aber ein bisschen anders wird es, also eigentlich wird es wie 2010: Staffelstart. Nun ja, eigentlich war ich Mal an dem Punkt: Staffel?! Ohne mich, das mach ich alleine! Aktuell ist es so, dass ich mich sogar vor dem Marathon ein wenig “fürchte”…..
Warum ich mich fürchte? Der Job an sich und die Branche in der ich arbeite auch noch für sich….
Kein Gejammere – es muss trainiert werden und ein solider Marathon gelaufen werden. Zeitansatz? Mal schauen, jetzt müssen erst Mal 5kg runter und dann Rock’n’Roll !

Der Auerhahntrail – tolles Race

Trailrunning, also einfach mal Berge rauf und runter rennen erfreut sich ja wachsender Beliebtheit. Wie soll es auch anders sein, das muss ich auch ausprobieren! Gesagt, gesucht und gefunden: ArberlandUltra über 60km und in dem Zug auch gleich der Auerhahntrail über 35km. Ja, super ein paar Mal in die in die Berge und dann passt das schon. DACHTE ICH MIR.
Eine Woche vor dem Start noch eine ordentliche Erkältung eingefangen und mit verstopfter Nase am Start eingefunden. 10 Uhr ging es los, die 60km Starter waren schon lange unterwegs im Gebiet rund um Bodenmais. Ich trottete gemächlich los, raus aus Bodenmais ein bisschen über die Wiesen und in einem Sitz dann auf den kleinen Arber. Vom kleinen Arber runter, etwas laufen lassen und ab auf den großen Arber. An der Bergstation gab es eine Verpflegungsstelle mit allem was das Herz begehrt und im Anschluss einen coolen Downhill zum großen Arbersee. Danach ging es langgezogen auf den Mittagsboden, dem vorletzten Anstieg des Tages – im Anschluß über einen sonnigen breiten Downhill. Der letzte Anstieg, knappe 120hm an den Rießlochfällen hätten mir fast den den Zahn gezogen. Endlich oben, noch 5km bis ins Ziel laufen lassen….. Aua, Aua, Aua, wenn man zwar die Höhenmeter locker wegdrücken kann, aber der längste Trainingslauf in diesem Jahr bei 25km geendet hat, dann musst man 10km leiden – ja, ich habe gelitten – aber gefinished, trotz Schnupfen und Trainingsrückstand.

Cool war es, top organisiert, familiär – ich komme nächstes Jahr glaube ich wieder und schaue wie viel schneller ich über den Auerhahntrail komme.

Der Auerhahn ruft

Es könnte unterschiedlicher nicht sein dieses Jahr. Beruflich läuft es gut, sportlich läuft es gar nicht. Ich habe für mich schon vor geraumer Zeit entschieden, dass man nicht alles haben kann. Familie und Job geht vor, Familie macht das Leben lebenswert und vom Job lebt man. Stellen sich die Fragen:
Eine Langdistanz? Völlig utopisch!
Halbdistanz? Machbar aber würde keinen Spaß machen!
Olympische Distanz? Klar, geht immer, aber die Zeit wäre unterirdisch!
Also bleibt die Frage was machen ohne zu wissen, dass man hinterher mit seiner Leistung nicht zufrieden ist?

Die Lösung scheint mir ein Trailrun zu sein. Berge, Landschaft und vor allem: etwas Entspannung in der Natur!
Irgendwann habe ich mich auf die Suche gemacht und bin über den Auerhahntrail (35km / 1500hm) im Rahmen des ARBERLANDUltraTrail gestolpert.
Da kann ich am Freitag die Familie einpacken, in den bayerischen Wald gondeln und ein entspanntes Wochenende verbringen.
Einfach wird es nicht, dass Unterfangen #Auerhahntrail. Die Profis unter Euch werden lachen, 35km? Kinderfasching! 1500hm? flat is boring! Ja, da habt Ihr Recht, vor 2 Jahren wäre ich mit einem anderen Anspruch an die Sache ran gegangen.
Es wird mein erster echter Trailrun, so mit Startnummer und Wettlauf und ich habe einen einzigen Plan: Nicht letzter werden :-)
Drückt mir die Daumen und amüsiert Euch über meinen Versuch den Auerhahntrail zu stolpern – stay tuned – Trainingsplan folgt in Kürze.

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